Graffolution Set

Graffolution Set

6,00 30,00 

Graffolution – From Graffiti Writing to Abstract Painting
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“Graffolution” unites 47 international artists and crews from the post-stylewriting era, who contributed exclusive stuff to the same task. All of them interpreted the motto “From Graffiti Writing to Abstract Painting” in a practical and theoretical way, providing both, a piece of art (or a series of pieces) and an explanatory text (or interview).

Die Entwicklung von Graffiti-Writing hin zu abstrakter Malerei lässt sich vor allem online seit den 2000er Jahren als Phänomen vorrangig im osteuropäischen Raum verfolgen. So kam Oliver Kuhnert im Jahr 2015 auf die Idee ausgewählte Vertreter des Post-Stylewritings in einem Buch-Projekt zu vereinen.

Der Fokus des Projekts lag auf dem Übergang von klassischem Writing zu abstrakter Malerei. Die Teilnehmer des Projekts hatten daher die identische Aufgabe, das Motto „Graffolution – From Graffiti Writing to Abstract Painting“ theoretisch und praktisch zu bearbeiten.

Konkret bedeutete das, ein einzelnes Piece oder eine Piece-Serie auf das Thema hin anzufertigen und zusätzlich einen erklärenden Text niederzuschreiben. Dieser sollte ein Statement oder eine Analyse des geschaffenen Werks beinhalten. Die Art und Weise das Motto zu interpretieren, blieb den Künstlern überlassen. Zudem sollte das geschaffene Werk exklusiv auf die Vorgabe hin entstehen und weder zuvor noch im Anschluss an das Projekt anderweitig veröffentlicht werden.

Ergänzend zu den Einzeltexten, führte Kuhnert zudem vier Crew-Interviews mit +-0, dem Coconut Clan, Moderne Jazz und den Diamonds. Zu den weiteren Künstlern zählen: Abcdef, Am-Am, Apl, Bior, Christ, C·F, Cor 21, CXCVII & O.K., David Antunes, Dima Asim, Dima Mykytenko, Effekt, Eko, Erosie, Fatum, Firm, Frida, Halber, Hrs 164, Joe Clarke, Kloy, Kyt & ΠK, Loutsider, Maekk 85, Nelio, Oliver Kuhnert, Once, Paul Luis Fechter, Pavel Rtue, Pavel Šebek, Radio, Sandra Rummler, Sasha Kurmaz, Seikon, Simek, Skubb, Sorc, Step, Stephan Garcia, Vit Urban, Waïsstyle, Xpihofx und Yuri Averin (Yourun).

So weit das Feld der Teilnehmer gestreut ist, so verschieden sind auch ihre Interpretationen und Herangehensweisen an das „Graffolution“-Motto und die Umsetzung. So sind die Ursprünge im klassischen Writing teilweise einfach zu finden, andernorts wiederum sind diese für den Betrachter nicht mehr klar auszumachen. Gleiches gilt für die Text-Beiträge in denen sowohl detaillierte Werk-Analysen als auch kurze Beschreibungen über das spontane Entstehen der Bilder zu lesen sind.

Das Nachwort des Kunsthistorikers Dr. Harald Hinz bildet den theoretischen Unterbau und setzt dieses Sub-Genre von Graffiti in einen graffitigeschichtlichen Kontext. Die Herausgeber haben es geschafft, ein so noch nie da gewesenes Buch zu realisieren, dass abstrakt arbeitende Writer aus Deutschland, der Ukraine, Tschechien, Frankreich, Portugal, Niederlande, Russland, Großbritannien, Weißrussland, Spanien, von der Krim, Peru, Polen, Griechenland und Belgien erstmals vereint und durch den Projekt-Charakter von „Graffolution“ Einblicke in das Arbeiten und die Herangehensweisen der Akteure erlaubt.

Death and Afterlife of Graffiti
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“Death and Afterlife of Graffiti” forms the intellectual foundation of “Graffolution”. It consists of a fundamental criticism of the tradition of stylewriting (“The Death of Graffiti”) and a constructive counterpart, which analyzes different ways to overcome traditional stylewriting (“The Afterlife of Graffiti”).

Bei „Death and Afterlife of Graffiti“ handelt es sich um ein Diskursheft, welches den intellektuellen Unterbau für das „Graffolution“-Buch liefert. Sowohl Oliver Kuhnerts „The Death of Graffiti“ als auch Paul Luis Fechters Antwort-Text „The Afterlife of Graffti“ stammen aus dem Jahr 2015.

Kuhnerts Text ist eine fundamentale Kritik des traditionellen Stylewritings und versucht Fehler und Missverständnisse innerhalb der Graffiti-Szene zu benennen. „The Afterlife of Graffiti“ baut auf diesem Manifest auf, weist auf neue Entwicklungen aus diesem vermeintlichen Dilemma hin und zeigt Wege auf, das tradierte Stylewriting zu überwinden.

Die Kritik wurde ursprünglich zusammen mit 33 Antworten unter dem Titel „The Death of Graffiti“ im September 2017 veröffentlicht. Paul Luis Fechters Beitrag ist eine dieser Antworten und wurde aufgrund seiner konstruktiven Ansätze und Antworten auf die Kritik hin ausgewählt und in vorliegendem Heft abgedruckt. Beide Texte zusammen ergänzen sich zu einem Gesamtwerk welches, so hoffen die Herausgeber, den Leser ermutigt sich kritisch mit dem eigenen Denken, Handeln und kreativen Schaffen auseinanderzusetzen.


Größe: 21,5 x 21,5 cm / 14,7 x 20,9 cm
Umfang: 120 Seiten / 56 Seiten
Text: English
Ausführung: Hardcover / Softcover
Erschienen: August 2017
Herausgeber: Cogitatio·Factum

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